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Derselbe Standort, derselbe Verkaufsautomat, aber die Betriebsergebnisse sind völlig unterschiedlich. Warum? Wie lässt sich die „Integration von Fracht und Luftfracht“ erreichen und mit halbem Aufwand den doppelten Erfolg erzielen? Ich habe heute einige „Geheimtipps“ zusammengetragen, die ich Ihnen gerne zur Verfügung stelle. Verpackungsspezifikationen: Jede Waffe hat ihr eigenes Kaliber. Vergleicht man einen Verkaufsautomaten mit einer Waffe, so muss er mit unterschiedlichen Produkten bestückt sein, um seine Funktion zu erfüllen. Daher ist die Funktionsfähigkeit des Verkaufsautomaten das wichtigste Produkt. Die Produktauswahl hängt maßgeblich von den Verpackungsspezifikationen ab. Aktuell werden Waren in Verkaufsautomaten hauptsächlich in Kartons, Beuteln, Dosen, Flaschen, Sonderverpackungen und anderen Verpackungen angeboten. Jede Verpackung hat ihre eigene Größe und ihr eigenes Gewicht. Daher liegt der Kern der Produktauswahl darin, Produkte auszuwählen, die den Anforderungen des jeweiligen Automaten und der Frachtkanäle entsprechen. Wenn Sie die falsche Option wählen, herzlichen Glückwunsch, Ihr Unternehmen wird dadurch erheblichen Schaden erleiden. Das ist vergleichbar mit Soldaten auf dem Schlachtfeld, die durch Bombenangriffe oder Fehlzündungen aufgrund des falschen Kalibers ihrer Munition Schaden erleiden. Vertriebskanäle: Die Kanalökonomie befasst sich mit der Positionierung und dem Absatz dieses Produkts in anderen Marktkanälen. Zu den wichtigsten Kanälen, die im Allgemeinen beachtet werden sollten, gehören Supermärkte/Convenience-Stores, E-Commerce, unbemannter Einzelhandel (Verkaufsautomaten, unbemannte Läden, intelligente Container) usw. Versandart: Die Versandart ist ebenfalls sehr wichtig für die Produktauswahl. Wenn das Produkt nicht zur Versandart passt, kann es zu Staus, Fehlern oder Beschädigungen kommen. Beispielsweise darf für in Glas verpackte Waren keine Drop-Down-Versandart gewählt werden. Aktuell werden für Reflex-Verkaufsautomaten hauptsächlich folgende Ausgabemethoden genutzt: Abwurf- und Schiebesysteme, Palettenheber, Greifersysteme und Selbstentnahmesysteme. Lagermanagement: Beim Lagermanagement ist die Produktauswahl entscheidend. Dabei sollte nicht nur geprüft werden, ob die Produkte den Anforderungen des Automaten entsprechen, sondern auch der Aufwand für die tägliche Lagerung berücksichtigt werden. Steht kein Kühlraum zur Verfügung, sind kühlpflichtige Produkte ungeeignet. Generell sollte beim Lagermanagement auf die Lagermethode (niedrige Temperatur, normale Temperatur, Lichtschutz etc.), die Haltbarkeit und den Kaufzyklus geachtet werden. Warenpräsentation: Die Warenpräsentation ist ein wichtiger Faktor für den Absatz. Bei der Produktauswahl muss die spätere Präsentation daher unbedingt berücksichtigt werden. Studien zeigen, dass der Absatz von gut präsentierten Automaten unter gleichen Bedingungen um mehr als 20 % höher ist als der von schlecht präsentierten Automaten. Aktuell beeinflussen vor allem die Anzeigemethode (z. B. Schaufenster, Bildschirmdarstellung), die Anzahl der Displays und die Struktur der Laderampe die Warenpräsentation. Intelligente Container weisen eine spezielle Struktur auf, weshalb hier eher traditionelle Kühlcontainer-Anzeigemethoden zum Einsatz kommen. Warenmanagement im Backoffice: Die Warenannahme ist nur der erste Schritt. Tatsächlich durchläuft die Produktauswahl die gesamte operative Wertschöpfungskette, weshalb auch das nachfolgende Warenmanagement im Backoffice von großer Bedeutung ist. Zu den wichtigsten Kennzahlen zählen: Umsatzbeitrag der einzelnen Produktkanäle, Umsatzrangliste, Bruttogewinnmarge, Nebeneinnahmen (z. B. aus Werbung) usw. Die Produktauswahl und Effizienzsteigerung sind kontinuierliche Prozesse. Auf Basis fundierter Datenanalysen sollten die Mitarbeiter im operativen Bereich und im Management den Verkaufswert der Produkte voll ausschöpfen, den Umsatzbeitrag maximieren und so die Umsatzmaximierung erreichen.