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Der Einzelhandel mit Selbstbedienungsautomaten hat in letzter Zeit an Dynamik gewonnen. Im Allgemeinen lassen sich unbemannte Verkaufsformen in drei Kategorien einteilen: unbemannte Convenience-Stores, Verkaufsautomaten und unbemannte Regale. Selbstbedienungsautomaten bieten ein gutes Gleichgewicht hinsichtlich Funktionalität, Mobilität, Sicherheit usw. und haben daher die Aufmerksamkeit der Branche auf sich gezogen und entwickeln sich stetig weiter. Vor dem Einstieg in den Markt für Selbstbedienungsautomaten sollten folgende Punkte geklärt werden: Ein Vergleich der Automatendichte in den USA, Japan und China zeigt, dass sich die meisten chinesischen Verkaufsautomaten – sowohl absolut als auch hinsichtlich der Verteilungsdichte (Anzahl der von einem Verkaufsautomaten erreichten Personen) – derzeit in wirtschaftlich entwickelten Regionen befinden und mit denen in Europa und den USA vergleichbar sind. Im Vergleich zu entwickelten Ländern und Regionen wie Japan, wo die Automatendichte bei 120 Automaten pro Standort liegt (d. h. ein Verkaufsautomat erreicht 120 Personen), ergibt sich ein völlig anderes Bild. Laut Statistiken beträgt das Marktpotenzial in entwickelten Regionen mit 350 Millionen Einwohnern etwa 2,9 Millionen Automaten. Die aktuelle Verteilung von Verkaufsautomaten liegt bei unter 200.000 Standorten. Anders ausgedrückt: Der gesamte Inlandsmarkt benötigt mindestens 2,7 Millionen Verkaufsautomaten, um diese Lücke zu schließen. Der Markt hat vielversprechende Zukunftsaussichten! Herausforderungen bergen auch Chancen. Die Perspektiven des Verkaufsautomatenmarktes sind so breit gefächert, dass unweigerlich weitere Branchenteilnehmer einsteigen werden. Der darauffolgende Wettbewerb wird unvermeidlich sein. Der Markteintritt birgt daher ein hohes Risiko. Wer in die Verkaufsautomatenbranche einsteigt, sollte diese Aspekte daher sorgfältig abwägen. 1. Vorteile von Selbstbedienungsautomaten: Im Vergleich zu traditionellen Geschäften liegen die Vorteile von Selbstbedienungsautomaten vor allem in den geringeren Miet- und Personalkosten. Diese beiden Kostenfaktoren stellen im stationären Einzelhandel ein gängiges Problem dar und unterliegen nur geringen Schwankungen. Im Vergleich zu traditionellen Geschäften sind Selbstbedienungsautomaten leichter zu realisieren (geringere Investitionskosten) und ermöglichen eine dichtere Aufstellung. Daher sind sie näher an den Konsumenten und können deren unmittelbare Bedürfnisse bequemer befriedigen. Generell benötigen Selbstbedienungsautomaten wenig Platz und die Standortmiete ist relativ niedrig. Gleichzeitig ist auch der Personalbedarf sehr gering. Betreibt ein Betreiber einen Selbstbedienungsautomaten parallel zu einer Ladenkette, wird der Vorteil noch deutlicher. Er kann das Automatengeschäft parallel betreiben, ohne zusätzliches Personal einzustellen. So lässt sich ein nahezu vollständiger Betrieb ohne Personalkosten realisieren und ein 24-Stunden-Betrieb ohne Unterbrechung ermöglichen. Kann das Ladengeschäft den Verkauf nicht vollständig abdecken, kann der Selbstbedienungsautomat zur Entlastung des Warenbestands beitragen. Darüber hinaus beruht die Rentabilität von Selbstbedienungsautomaten nicht nur auf dem Unterschied zwischen Warenverkauf und -einkauf. Durch die Integration digitaler Technologien hat sich das System, die auf dem Bildschirm angezeigte Werbung und die Nutzung von Big-Data-Technologien zu einem wichtigen Instrument für präzises Marketing entwickelt – eine wichtige Einnahmequelle. 2. Wie findet man geeignete Standorte? Die Wahl der Standorte beeinflusst die Rentabilität von Selbstbedienungsautomaten maßgeblich. Grundprinzip bei der Standortwahl ist die Erweiterung des Vertriebsnetzes. Wichtiger noch: Es geht darum, die Marktlücken bestehender Ladengeschäfte zu nutzen, anstatt mit ihnen zu konkurrieren. Die Zusammenarbeit ist hier deutlich effektiver. Derzeit werden Selbstbedienungsautomaten in der Regel an stark frequentierten öffentlichen Orten wie U-Bahn-Stationen, Schulen, Krankenhäusern und Fabriken aufgestellt. Branchenkennern zufolge lassen sich die Standorte, betrachtet man Umsatz und Gewinn, grob in drei Kategorien einteilen: Erstens Standorte in Fabriken, Krankenhäusern und Schulen; zweitens Standorte an touristischen Attraktionen, Verkehrsknotenpunkten und Bürogebäuden; und drittens Standorte in Wohngebieten, kleineren Bürogebäuden und Büros. Diese Regeln stellen jedoch nur allgemeine Richtlinien dar. Bei der Standortwahl ist es notwendig, das Umfeld zu analysieren, z. B. ob es ähnliche Konkurrenzprodukte gibt, etwa kleine Läden oder ähnliche Geschäfte. Für andere Selbstbedienungsautomaten gilt der Grundsatz, dass die Zielgruppe in der Nähe des Standorts möglichst wenige Alternativen hat. Darüber hinaus ist die Auswahl der Automaten entscheidend. Je nach Szenario müssen passende Automaten eingesetzt werden, um Verschwendung zu vermeiden. Da unterschiedliche Automatentypen unterschiedliche Nutzungs- und Betriebskosten verursachen, führt eine falsche Auswahl zu unnötiger Verschwendung. Vorheriger Beitrag: Einführung in die Entwicklung von Verkaufsautomaten