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Wie wir alle wissen, steigt mit der wirtschaftlichen Entwicklung und dem damit einhergehenden Lebensstandard der Menschen auch der Einsatz von Verkaufsautomaten. Diese Automaten bieten im modernen Einzelhandel unübertroffene Vorteile gegenüber dem traditionellen Einzelhandel: Sie können ganzjährig geöffnet sein und bieten Kunden rund um die Uhr einen bequemen Service. Das Personal kann die Automaten zudem je nach Bedarf regelmäßig auffüllen, was die Personalkosten erheblich senkt. Es gibt viele verschiedene Arten von Verkaufsautomaten. Am weitesten verbreitet sind Getränkeautomaten mit Schlangen- oder Federschienensystem. Hier geht es hauptsächlich um die Funktionsweise von Federschienensystemen. Ein Freund fragte, ob ein Federschienensystem aus einem Motormodul und einer Feder besteht – darauf gibt es nichts zu stoßen. Tatsächlich stecken hinter vielen scheinbar banalen Komponenten aber einige interessante Details. Hinsichtlich des Materials unterscheidet man im Allgemeinen zwischen Kohlenstoffstahl, Manganstahl und Edelstahl. Edelstahl ist in der Regel kostengünstiger und hat daher einen geringeren Einfluss. Federn im unteren Preissegment werden aus Kohlenstoffstahl gefertigt (dem gängigsten Federstahl). Häufig verwendeter Manganstahl ist etwas besser geeignet (z. B. für Hochgeschwindigkeitszüge). Manganstahl zeichnet sich durch Korrosionsbeständigkeit, höhere Steifigkeit und Formstabilität aus. Um Korrosion besser zu verhindern, kommen in der Regel zwei wichtige Oberflächenbehandlungsverfahren zum Einsatz: Galvanisierung und Elektrophorese. Bei der elektrophoretischen Beschichtung von Federn wird das Prinzip der Oberflächenkorrosionsbeständigkeit genutzt. Metalle werden als letzte Schicht aufgetragen, üblicherweise vernickelt, wobei Verchromung bevorzugt wird. Verchromte Oberflächen bieten einen guten Korrosionsschutz, haben aber auch deutliche Nachteile: Die Galvanisierung kann die Umwelt stark belasten. Bei der Elektrophorese werden Lacke mithilfe einer Gleichstromquelle aufgetragen. Unter Einwirkung von Gleichstrom bewegen sich Kolloidpartikel in einem Dispersionsmedium zur Kathode oder Anode. Dieses Prinzip wird für die Lackierung genutzt und bietet Vorteile wie geringe Umweltbelastung, Energieeinsparung und Ressourcenschonung. Die Federn in Verkaufsautomaten lassen sich auch optisch besser unterscheiden: Galvanisch beschichtete Federn haben eine glänzende, spiegelglatte Metalloberfläche, während elektrophoretisch beschichtete Federn schwarz sind und eine gleichmäßige, dicke Beschichtung aufweisen. Da Umweltschutz heutzutage eine wichtige Rolle spielt, werden die Federplatten in Verkaufsautomaten immer seltener und in der Regel elektrophoretisch beschichtet. Kurz gesagt: Bei gleichbleibender Funktionalität ist das elektrophoretische Verfahren kostengünstiger, energiesparender und umweltfreundlicher. (Hinweis: Verkaufsautomaten haben unterschiedliche Adressen!)