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Rostige Verkaufsautomaten, an denen man sich fürs Mittagessen anstellt. Der nostalgische Charme eines halben Jahrhunderts hat in der Präfektur Ibaraki, Japans Reisanbaugebiet (im Folgenden für Japaner), Einzug gehalten. Dort gibt es eine Bento-Boutique, die seit fast 50 Jahren besteht. Obwohl es sich um ein „Geschäft“ handelt, besteht es nur aus einem Verkaufsautomaten. Hier erinnert man sich jedoch an die Nostalgie der Showa-Ära und sagt, dass dies Besucher aus dem ganzen Land anzieht und eine tief verwurzelte Verbundenheit auslöst. Um herauszufinden, was für ein Geschäft es genau ist, unternahm der Reporter einen extra Besuch. Dieses Geschäft befindet sich in der Stadt auf einer Insel an der Nationalstraße Nr. 1. Hausnummer 51, ein kleines Haus im „Araiya-Automatenviertel“ (中文为:哎呀不自动栏目). Mitte August, als Reporter den Laden besuchten, sahen sie keine Angestellten. Er war lediglich mit ein paar Automaten, Spielkonsolen und Stühlen – eine einfache Einrichtung – ausgestattet. Zwischen Milch- und Instantnudelautomaten stand ein geheimnisvoller Automat ohne Warenauslage, und in der ersten Reihe befand sich ein weiterer, rostiger Automat, der Mittagessen verkaufte. Darüber prangte ein Schild mit der Aufschrift: „Ausverkauft“. Wenn die Lichter nicht leuchten, ist das Produkt ausverkauft. Die Reporter griffen sofort zu, drückten den Knopf und holten sich das warme Mittagessen. Beim Öffnen des Automaten entdeckten sie nur einfachen Reis, Beilagen und eingelegtes Gemüse. Der Betreiber des Ladens war ein 77-jähriger Suzuki. Er sagt, dass für die Zubereitung eines Bentos zwei bis drei Teilzeitkräfte in seiner Küche benötigt werden, die dann je nach Verkaufslage an den Automaten variieren. Die beliebtesten Bento-Sorten sind Fleischgerichte, darunter japanisches Brathähnchen und gebratene Muscheln (siehe Absatz 3). Sobald die Zutaten aufgebraucht sind, wird das Angebot durch gebratene Fleischpasteten ersetzt. Das Geschäft wurde 1972 gegründet. Zunächst betrieb man einen Milchvertrieb in Suzuki. Um das Geschäft auszuweiten, stellte man einen Essensautomaten im Haus auf. Anfangs wurden auch Nudelgerichte angeboten, aber das Mittagsmenü kam bei den Einheimischen aufgrund seiner günstigen Preise sehr gut an. Das einheimische Fleisch für das Mittagessen kostete jeweils 300 Yen (etwa 85 US-Dollar). Da keine Personalkosten anfielen, konnte man diesen günstigen Preis anbieten. Angeblich werden heute durchschnittlich 150 Mittagessen pro Tag verkauft, an guten Tagen sogar fast 300. Seit 30 Jahren kommt sie hierher, sagte die 43-jährige Mau Wood Rose: „Nach den vorherigen Clubaktivitäten habe ich mir oft auf dem Heimweg etwas zu essen gekauft. Es war toll, dass man sich in LianGuoZhong so günstig etwas leisten konnte.“ Der Autor des Buches „Japanische Nostalgie-Verkaufsautomaten“ (中文为:日本怀念自动贩卖机大全), der 45-jährige GuYouJie, sagte: „Ich habe über 200 nostalgische Verkaufsautomaten untersucht, aber nur zwei, die seit der Showa-Ära noch Mittagsangebote anbieten. Aufgrund des langen Betriebs kommt es jedoch immer häufiger zu Ausfällen und ähnlichen Problemen. Obwohl Bekannte helfen, die Automaten zu reparieren und weiter zu verkaufen, rufen Kunden oft im Laden an.“ Trotzdem sagte Suzuki mit einem verschmitzten Lächeln: „Viele Gäste, die bei mir Mittagessen kaufen, sind mein Lebensinhalt, ich kann nichts dafür.“ Der Laden ist jeden Morgen gegen 7 oder 8 Uhr ausverkauft. An Feiertagen gibt es keine festen Öffnungszeiten. Der Automat spuckt Fleischgerichte aus. Sie sind zwar heiß, aber einfach.