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Selbstbedienungsautomaten werden auch als „24-Stunden-Mini-Supermärkte“ bezeichnet. Diese autonomen Automaten sind allgegenwärtig – ob in Wohnblöcken, Krankenhäusern, Fabriken, an Sehenswürdigkeiten oder in Bürogebäuden. Die Bedienung ist einfach und schnell: Man muss lediglich den Bildschirm im Blick behalten. Die gewünschten Waren können durch Scannen des QR-Codes oder Einwerfen von Geldscheinen in den Münzeinwurf des Automaten erworben werden. Doch wie kam es zu dieser Entwicklung? Heute nimmt Sie der Autor mit auf eine Reise durch die Geschichte der Selbstbedienungsautomaten. Der Prototyp des ersten Automaten soll im alten Ägypten im 3. Jahrhundert v. Chr. gestanden haben. Damals wurde dort heiliges Quellwasser verkauft. Ein Münze genügte, und das Wasser sprudelte heraus. Das Bild zeigt eine kleine Bar im Großbritannien des 19. Jahrhunderts. Ein Automat verkaufte Kaugummi, bot aber damals nur wenige, einfache Kleinigkeiten an. Seine Blütezeit erlebten die Selbstbedienungsautomaten in Japan Ende der 1950er-Jahre. Damals begann man in Japan, sich durch Einwerfen von Geld in einen Automaten frisch gepressten Saft zuzubereiten. Das war ein neuartiges und einzigartiges Angebot und erregte großes Aufsehen. In der Folgezeit erlebte die Verbreitung von Getränkeautomaten einen regelrechten Boom. Ihr Angebot erweiterte sich vom reinen Getränkeverkauf hin zu Artikeln des täglichen Bedarfs, Reis, Zigaretten, Postkarten und Spielen. Heute sind Verkaufsautomaten in vielen Bereichen im Einsatz, beispielsweise für Spielautomaten, CD-ROMs und andere Waren. In den 1980er-Jahren, mit dem Einstieg von Coca-Cola, begannen Verkaufsautomaten, Dosengetränke anzubieten. Bis heute gibt es weltweit 500.000 Cola-Automaten. In den folgenden Jahrzehnten stieg die Zahl der Selbstbedienungsautomaten in Japan auf rund 5,6 Millionen, in Europa und den USA auf 1,9 Millionen. Es ist keine Übertreibung: Wenn man in Japan unachtsam durch die Straßen geht, stößt man nicht etwa gegen einen Telefonmast, sondern gegen einen Verkaufsautomaten. Anfänglich verkauften diese Automaten Getränke und andere Waren ausschließlich per Münzeinwurf. Doch mit dem technologischen Fortschritt und der Verbreitung von Smartphones im 21. Jahrhundert verlagerte sich die Bezahlung allmählich vom Bargeld zum mobilen Bezahlen. Auch die Verkaufsautomaten selbst haben praktische Funktionen wie das Scannen von QR-Codes erhalten. Aber das reicht nicht! Die Technologie wandelt sich, und die Verkaufsautomaten müssen sich weiterentwickeln. Die neue Generation digitaler, intelligenter Verkaufsautomaten kann mit der Zeit gehen und nahtlos mit Smartphones interagieren.