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Der Boom der Verkaufsautomatenbranche in Japan wurde hauptsächlich durch hohe Lohnkosten, stark steigende Grundstücksmieten und geringen staatlichen Einfluss verursacht. Im Jahr 2011 waren in Japan 5,2 Millionen Verkaufsautomaten in Betrieb, mit einem Jahresumsatz von 54 Billionen Yen (entspricht 347,3 Milliarden RMB). Der durchschnittliche Jahresumsatz von Getränkeautomaten lag bei 910.000 Yen (entspricht 58.000 RMB). Unter den verschiedenen Verkaufsautomaten sind Getränkeautomaten nach wie vor Marktführer: Sie machen etwa 50 % der Anzahl der Automaten und etwa 45 % des Umsatzes aus. Ein Vergleich des japanischen und des chinesischen Verkaufsautomatenmarktes zeigt vor allem drei Unterschiede: (1) Betreiber: Der japanische Verkaufsautomatenmarkt wird hauptsächlich von großen Anbietern wie Coca-Cola, Suntory usw. monopolisiert; Chinas Automatenindustrie: Drittanbieter im Mobilfunkmarkt griffen bereits frühzeitig ein, und das zukünftige Muster könnte von Drittanbietern und Zulieferern bestimmt werden. 1) Die überwiegende Mehrheit der Verkaufsautomaten in Japan wird von Getränkeherstellern selbst betrieben. Japans sieben größte Getränkeunternehmen (mit einem Gesamtmarktanteil von 87,6 %) betreiben 2,52 Millionen Getränkeautomaten, was 97,3 % aller Getränkeautomaten entspricht. 2) Youbao Online ist das Einhorn im japanischen Verkaufsautomatenmarkt und hält einen Marktanteil von über 40 %. Da der unbemannte Einzelhandel boomt, werden in Zukunft immer mehr Unternehmen in die Selbstbedienungsautomatenbranche einsteigen. Neben Drittanbietern wie Youbao sind auch lokale Distributoren und Markenunternehmen beteiligt, und auch Convenience-Stores spüren die Auswirkungen der Krise, ebenso wie Bus- und Logistikunternehmen. (2) Angebotene Produkte: In Japan gibt es viele verschiedene Arten von Selbstbedienungsautomaten, die je nach Anlass unterschiedlich eingesetzt werden. Betrachtet man die verschiedenen Arten von Selbstbedienungsautomaten in Japan, so machen Getränkeautomaten (Erfrischungsgetränke, Bier usw.) 50,1 % des Gesamtbestands aus. Darauf folgen Automaten mit Serviceleistungen (z. B. Wechselgeldautomaten) mit 26,2 %. Den dritten Platz belegen Automaten für Artikel des täglichen Bedarfs. Lebensmittelautomaten (Zeitungen, Batterien, Spielzeug usw.) machen 17,4 % aus, Zigarettenautomaten 3,9 %, Lebensmittelautomaten (Brot, Eis usw.) 1,4 % und Couponautomaten (Tickets, Essensgutscheine, Eintrittskarten usw.) 1,0 %. (3) Zusätzliche Servicefunktionen: Während sich die Verkaufsautomaten in China noch auf den reinen Warenverkauf beschränken, bieten einige japanische Verkaufsautomaten auch zusätzliche Serviceleistungen an. Beispielsweise bietet der japanische Getränkehersteller Chaoyang Beverage Company mit seinen Automaten nicht nur Getränke an, sondern stellt auch WLAN im Umkreis von 50 Metern zur Verfügung. Nach dem Großen Erdbeben in Ostjapan wurden zudem weitere Automaten für die Katastrophenhilfe in Japan eingeführt. Im Falle eines Erdbebens können diese Automaten die sonst im Einsatz befindlichen Helfer ersetzen. Spezielle Katastrophenhilfe-Automaten informieren nicht nur über die Lage und Evakuierungsmaßnahmen, sondern ermöglichen es den Bürgern auch, Waren ohne Münzeinwurf zu entnehmen. Dieser Artikel ist nach Automaten gegliedert und spiegelt nicht die Meinung dieser Website wider. Vorheriger Beitrag: Was tun, wenn der Automat kein Netzwerksignal empfängt?